Veranstaltungstermin: 22.11.2019 / 20:00 Uhr

Ein Cocktail aus Heinrich Heines und Fanny Lewalds Auffassungen über Frauen, Politik und Männer sowie Verschwendung und das Dichterleben wird für Sie zubereitet und galant serviert.

Im Revolutionsjahr 1848 unternimmt die Schriftstellerin Fanny Lewald (1811-89) ihre erste Reise nach Paris und besucht Heine in seiner »Matratzengruft«, wie er sein Krankenlager nennt. Die Französische Revolution gibt den Anlass für Fannys ersten Besuch bei ihm. Schnell merkt Fanny Lewald, dass sich ihre Anschauungen über das Bürgertum und den Glauben ähneln. Beide konvertieren in jungen Jahren vom jüdischen Glauben zum Christentum. Beide glauben an die Ideen der Französischen Revolution.

Nach der Revolution von 1848 gründet Fanny einen politisch-literarischen Salon in Berlin. Traditionen und Konventionen sind ihre Sache nicht, sie bevorzugt das freie Leben einer Intellektuellen. »Die Liebe befesigt kein Mietkontakt! Sie bedarf der Freiheit, um zu gedeihen.« Ihre Werke stehen für die Emanzipation des Bürgertums, der Juden und vor allem der Frauen. Die Pariser Gespräche mit Heine hinterlassen bei ihr eine nachhaltige Wirkung. Ihre Erinnerungen hält sie in Tagebüchern und Briefen fest. Zu Fanny Lewalds Freundeskreis gehören neben Heinrich Heine auch Franz Liszt und Karl August Varnhagen von Ense.

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