Werke

Das Werk der Uhr ist Ihr Herz. Es bringt sie zum laufen und gibt den Takt vor. Auch wenn die äußeren Werte beim Kauf zu Recht eine große Rolle spielen.

Es gibt Werke, die elektromechanisch oder sogar vollmechanisch angetrieben werden.

Quarzwerke

Bei Quarzuhren sorgt eine Batterie für den Antrieb. Sie stellt die Energie zur Verfügung, die den Quarz in Schwingungen versetzt. Anschließend wird die Schwingung durch die Elektronik heruntergeteilt. Dies erledigt heutzutage ein eingebauter IC-Chip. Dieser Impuls wird dann an einen kleinen Elektromotor weitergeleitet. Von hier geht es über das Räderwerk zum Zeigerwerk: Die Uhr läuft. Die Vorteile einer Quarzuhr: Weniger Mechanik, geringerer Preis und eine gute Ganggenauigkeit.

Die Solaruhr ist eine Spezielle Art der Quarzuhr bei der ein Kondensator, der von einer meist auf oder unter dem Zifferblatt angebrachter Solarzelle geladen wird.

Eine weitere Art der elektromechanischen Uhren sind die Funkuhren. Sie bekommen über Funk ein Zeitsignal übermittelt. Dank des technischen Fortschrittes gibt es mittlerweile sogar Modelle, die über GPS laufen und dadurch weltweit immer die genaue Uhrzeit anzeigen.

Mechanische Werke

Mechanische Uhrwerke werden auch Kaliber genannt. Bei ihnen wird die gespeicherte potenzielle Energie kontrolliert abgegeben und in eine Drehbewegung der Anzeigevorrichtung, meist Zeigerachsen, umgesetzt. Bis auf die “Größen” der Branche verwenden die meisten Uhrenhersteller heute mehr oder weniger bearbeitete Fremd-Basiskaliber. Diese werden in Millionenstückzahlen überwiegend von ETA – SWATCH hergestellt und verbaut. Die bearbeiteten Basiskaliber haben sich seit vielen Jahren bewährt.

Der Aufbau einer mechanischen Uhr ist sehr komplex und besteht aus vielen kleinen Einzelteilen, die das Herz zum Schlagen bringen. Entscheidend für die Ganggenauigkeit ist die sogenannte Unruh, eine sehr präzise, feine Metallspirale in einem Metallreif, die zusammen schwingen. Die Unruh schwingt meist mit 18.000, 21.600 oder 28.800 Halbschwingungen in der Stunde. Dies entspricht 3, 4 oder 5 Hertz. Sie bekommt bei jeder Schwingung vom Anker einen Impuls, der wiederum dafür sorgt, dass das Gangrad einen Zahn weiterlaufen kann. Das Aufeinandertreffen von Anker und Gangrad sorgt auch für das charakteristische Ticken der Uhren. Auf Anker, Unruh und Gangrad folgt das Räderwerk, über das schließlich das Zeigerwerk bewegt wird.

Handaufzugswerk

Mechanische Uhrwerke werden mithilfe einer Krone aufgezogen. Die Anfangs- und Endösen der Feder sind im Gegensatz zum Rest der Feder, der aus gehärtetem Stahl besteht, weichgeglüht. Dadurch ist dieses feinste Werkteil extrem belastbar. Normalerweise lässt es sich nur durch extreme Krafteinwirkung brechen. Älteres Federmaterial neigte jedoch zum Brechen im Bereich des inneren, kleineren Biegeradius der Feder im Bereich des Überganges zur gehärteten Feder.

Automatikwerk

Eine Automatikuhr zählt zwar ebenfalls zu den mechanischen Uhren, wird aber anders aufgezogen. Der Aufzug erfolgt automatisch, ganz einfach durch die Armbewegungen während des Tragens am Handgelenk. Ein meist kugelgelagerter, kleiner Rotor im Innern der Uhr sorgt dafür, dass dies in kleinen Schritten geschieht, so dass die Feder immer gleichmäßig gespannt ist.

Uhren mit automatischem Aufzug verfügen über einen Federzaum, der die Aufzugfeder bei Vollaufzug durchrutschen lässt.
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